Der erste Tag der Tour ist identisch mit dem 1. Tag der vorangegangenen Wanderung Tour Nr. 3.
Am 2. Tag geht es dann in eine andere Richtung von der Berliner-Hütte aus. Wir wandern in mäßiger Steigung auf dem Weg 502 zum Schwarzensee 2472 m, aus dem der Zemmbach entspringt. Nachdem der See hinter uns liegt, zweigen wir ab auf den Weg 522 und steigen durch das Roßkar auf zum Eissee. Hier empfängt uns eine großartige hochalpine Landschaft mit dem häufig zugefrorenem See in ca. 2600 m Höhe.
Mit einem überwältigendem Eindruck wandern wir zur Melkerscharte auf 2878 m Höhe. Die Melkerscharte liegt zwischen dem Plattenkopf und dem Feldkopf. Der Feldkopf oder die Zsigmondy-Spitze ist der schwierigste Kletterberg in den Zillertaler-Alpen.
Aber den wollen wir nicht besteigen, sondern uns auf den Weg in das Gunggltal begeben. Von hier aus liegen noch weitere 3 Stunden schwierigen Abstieges vor uns. Das erste Hinternis ist ein großes Firnfeld mit einer gefährlichen Randspalte die wir unbeschadet überwanden. Weil die Gungglplatte aus Geröll von bis zu tischgroßen Steinen besteht, muss man sich den Weg suchen.
Mit schon müden Beinen erreichen wir den Talboden des Gunggltales. Der Weg bis zur Max-Hütte 1449 m ist nicht mehr so schwierig und die Beine können sich etwas erholen.
Nach so einer schwerer Tour hat man sich eine ausgiebige Rast verdient. Die letzte Etappe dieser Wanderung führt uns über steil abfallende Almwiesen in das Zemmbachtal.
Auf der Straße erreichen wir dann Ginzling, von wo uns der Bus wieder zu unserem Quartier bringt.
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