Mit der Tuxer-Gletscherbahn erreichten wir das Tuxerferner-Haus. Dieses war Ausgangspunkt unserer Tour. Nun führte uns der Weg zum Spannagelhaus 2531 m.
Auf dem Weg 526 ging es über Geröll und Wildbäche immer mäßig ansteigend in Richtung Friesenberg-Scharte 2910 m. Wir hatten zur Sicherheit unser Bergsteigerseil dabei, welches uns in schwierigen Situationen sehr hilfreich war. Denn beim überqueren der Wildbäche war es doch angenehmer etwas gesichert zu sein.
Uns führte das letzte Stück des Weges über ein Firnfeld, was je nach Jahreszeit größer oder kleiner sein kann.
Der Abstieg von der Friesenberg-Scharte Richtung Friesenberghaus ist ein ausgesetzter Weg mit Seilsicherungen. Für nicht geübte Bergwanderer empfiehlt es sich z. B. mit Brustgeschirr zu sichern.
Nach etwa 5 Stunden Wanderung mit herrlichen Ausblicken erreichten wir das wunderschön gelegene Friesenberghaus auf 2477 m.
Am anderen Morgen, nach erholsamer Übernachtung im Friesenberghaus, wanderten wir über das Sahnestück dieser Tour, dem Berliner Höhenweg zur Olperer Hütte 2338 m. Unvergleichliche Aussichten kann man von hier genießen, und man möchte gar nicht weiter gehen.
Von der Olperer-Hütte stiegen wir bis zum Schlegeisspeicher ab und überlegten uns dann,
ob wir die Tour beenden oder noch einen Tag dran hängen sollten, z. B. über das Furtschalgehaus und Schönbichlerhorn weiter auf dem Berliner-Höhenweg die Wanderung fortzusetzen Weg 502.
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